Mit Bioökonomie in eine bessere Zukunft

Bundesregierung veröffentlicht Bioökonomiestrategie

16.01.2020

Die Bundesregierung unterstreicht die Bedeutung einer technologieoffenen und ganzheitlich gedachten Pflanzenforschung für die Bioökonomie. Mit der am 15. Januar 2020 beschlossenen Nationalen Bioökonomiestrategie benennt sie Ziele und Maßnahmen für eine nachhaltige, kreislauforientierte und innovationsstarke deutsche Wirtschaft.

Die Bioökonomie ist ein Schlüssel, um in Zukunft unsere Lebensgrundlage sichern und die Wirtschaft stärken, erläutert Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Zusammen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellte sie die neu verabschiedete Nationale Bioökonomiestrategie pünktlich zur Grünen Woche in Berlin vor. Allein bis 2024 werden 3,6 Milliarden Euro in den Ausbau der Bioökonomie investiert.

Die Bundesregierung definiert die Bioökonomie als eine Wirtschaftsform, die biologisches Wissen, biologische Ressourcen wie Pflanzen, Mikroorganismen oder Pilze, sowie biologische Prozesse und Systeme nutzt. Die auf dieser Grundlage entwickelten Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sollen in effizienten Wertstoffnetzen und Kreislaufsystemen Anwendung finden.

Eine innovative Pflanzenforschung und -züchtung nimmt dabei eine Schlüsselposition ein. „Die Bundesregierung wird ihre Aktivitäten im Bereich der Züchtung standort- und klimaangepasster […] Pflanzensorten sowie zur Weiterentwicklung von ökologischen Anbausystemen weiterführen und auch mit Blick auf die Anpassung an den Klimawandel ausbauen”, heißt es in der Nationalen Bioökonomiestrategie. „Besondere Bedeutung kommt […] der Erschließung des Epigenoms von Pflanzen, des Mikrobioms der pflanzlichen Wurzel oder der Stoffwechselnetzwerke von Mikroorganismen zu.“

Zur Nationalen Bioökonomiestrategie